Freitag, 13. Juli 2012, 19.30 Uhr…
Sonntag, 22. Juli 2012…
Sie sind zu allen Abendveranstaltungen herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei, um Spenden wird g…
Sonntag, 3. Juni, um 19.00 Uhr…
Sonntag, 24. Juni, um 19.00 Uhr…
Samstag, 14. Juli 2012,19.30 Uhr…
seit 150 Jahren hast du deinen Platz in der Karlstraße. Das Fürstenhaus stellte dort Grund und Boden zur Verfügung, so dass du nach den Plänen des preussischen Architekten Friedrich August Stüler gebaut werden konntest. Zuvor, vom Jahr 1840 an versammelten sich die evangelischen Christen in der Schlosskapelle. Dort wurde ihnen von Erbprinz Karl Anton Gastfreundschaft gewährt. Es waren nicht viele; im Jahr 1851 wurden in den Hohenzollernschen Landen 486 Evangelische gezählt. Seit dieser Zeit hat sich die Zahl gewaltig verändert. Nur die von Sigmaringen möchte ich nennen: 5461 Personen gehörten am 31. Dezember 2011 zur Evangelischen Kirchengemeinde Sigmaringen. Viele haben dich im Laufe der Jahrzehnte liebgewonnen. Schlicht und schön bist du. Franz-Severin Gäßler, ein gebürtiger Sigmaringer, wird am 13. Juli zu einem Vortrag ins Gemeindehaus kommen. Von der „Berliner Eleganz am Rande der rauen Alb“ spricht er.
Wir kommen jedoch nicht wegen deiner Gestalt zu dir. Du gibst uns Raum, um miteinander Gottesdienst zu feiern. In großer, örtlicher Verschiedenheit versammeln wir uns; auch Gemeindeglieder aus Sigmaringendorf, aus Krauchenwies, aus Inzigkofen, aus Bingen und aus den Sigmaringer Teilorten gehören dazu. Manche haben in deinen Bankreihen ihren Stammplatz. Wenn sie nicht da sind, fällt es auf. Andere kommen zu besonderen Anlässen. Wie viele Kinder werden es wohl gewesen sein, die an deinem Taufstein in den vergangenen 150 Jahren getauft wurden? Und wie viele Ehepaare haben hier vorne am Altar einander das Trauversprechen gegeben und Gottes Segen für ihren gemeinsamen Weg empfangen? In jedem Jahr feiern wir mehrere Festgottesdienste anlässlich der Konfirmation. Wie viele Jungen und Mädchen nahmen vorne im Chorraum Platz und welchen Weg sind sie im Blick auf ihre Zugehörigkeit zur Kirche gegangen? Ich denke auch an unsere heimgegangenen Gemeindeglieder – nicht wenige habe ich aus den vergangenen Jahren vor Augen. So viele Namen wurden schon im Gottesdienst fürbittend erwähnt. Zahlreiche Erinnerungen verbinden wir mit dir, liebes Geburtstagskind. Froh und unbeschwert, aber auch „mühselig und beladen“ (Matth 11,28) kommen wir zu dir. Erinnerungen haben wir an Worte, an Musik, an Personen. Menschen in jedem Alter und in allen Lebenslagen gibst du Raum. Dankbar bin ich allen, die in der Vergangenheit an dir gebaut, dich erhalten und dir auch deine ursprüngliche Gestalt wiedergegeben haben. Das Kostbarste kommt in dir zur Sprache: Gottes Wort, das wir uns nicht selbst sagen können und das ein Wort der Gerechtigkeit, der Bild: Reiner Löbe Hoffnung und der Freiheit ist.
Dankbar bin ich, dass ich mich in der Gemeinschaft mit anderen in dir versammeln und mit ihnen in Gottes Lob einstimmen kann. Gute Jahre wünsche ich dir. Alle, die sich an dir freuen und die deinen 150. Geburtstag mitfeiern, grüße ich herzlich, deine Gudrun Berner
Liebe Gemeindeglieder,
wenn Sie Kirchensteuer bezahlen, dürfen Sie gern weiterlesen, Sie können diese Seite aber auch überblättern.
Im Namen des Kirchengemeinderats richten wir uns zunächst an diejenigen Gemeindeglieder, die keine Einkommenssteuer und
damit auch keine Kirchensteuer bezahlen. Denn wir bitten heute um einen freiwilligen Gemeindebeitrag, so wie früher Rentner und Rentnerinnen ums Kirchgeld gebeten wurden.
Wer immer es möchte, kann der Kirchengemeinde einen Beitrag geben, der ihr direkt zugute kommt. In diesem Jahr legen wir Ihnen Anschaffungen in und um Kirche und Gottesdienst herum ans Herz:
Wir brauchen dringend neue Gesangbücher, viele der seit 1996 im Gebrauch befindlichen Bücher sind völlig aus dem Leim gegangen, auch sollen mehrere Großdruck-Gesangbücher angeschafft werden, und für den Gebrauch auf dem Friedhof soll ein ökumenisches Gesangbuch gekauft werden.
Die Tonanlage hat zu Jahresbeginn durch tieftönende Lautsprecher Unterstützung bekommen, und die Kniebank für Konfirmationen und Trauungen soll erneuert werden, beide Vorhaben können durch Ihre Spende ermöglicht werden.
Ab einem Betrag von 50 € stellt die Kirchenpflege eine Spendenbescheinigung aus, ebenso auf Wunsch bei kleineren Beträgen. Dazu benötigen wir aber Ihre genaue Adresse auf Ihrer Überweisung oder im Umschlag.
Wir danken Ihnen schon jetzt für die Unterstützung unserer Arbeit durch Ihren freiwilligen Gemeindebeitrag und grüßen recht herzlich Ihre
Dr. K.-F. Leich - 2. KGR Vorsitzender, Codekan, A. Knoch - 1. KGR Vorsitzender, I. Weishaupt - Kirchenpflegerin
Bankverbindung: Hohenzollerische Landesbank Sigmaringen Konto Nr. 801 247, BLZ 653 510 50

Foto von:
http://paroisses-protestantes-thann-fellering.fr/TEMPLE-PRO/photos/Galerie-02/12.html
Viele Grüße über das Internet aus der Evangelischen Kirchengemeinde Thann,
wo der Besuch unserer Sigmaringer Konfirmandengruppe schon „verewigt“ ist!
http://paroisses-protestantes-thann-fellering.fr/TEMPLE-PRO/09-actualites.html
http://paroisses-protestantes-thann-fellering.fr/TEMPLE-PRO/photos/Galerie-02/9.html
„So verschieden wir sind, vor Gott sind die Menschen gleich“. Mit diesem Satz fasste ein Konfirmand die Begegnungen zusammen, die er und zehn weitere Konfirmandinnen und Konfirmanden vom 9. – 11. März in Thann im Elsaß hatten.
Zum Konfirmandenwochenende in Sigmaringens „Freundschafts-Stadt“ Thann im Elsaß gehörte die Besichtigung der gotischen Stiftskirche und der Burgruine über der Stadt, der Empfang im Rathaus und das Mittagessen im evangelischen Gemeindehaus, der Besuch eines Dokumentationszentrums zu den Schlachten des Ersten Weltkriegs und ein Begegnungsabend mit Pfarrerin Françoise Gehenn und ihren Konfirmanden. Am Sonntag gestalteten die Konfirmanden den Gottesdienst mit: Die Steine, die beim Schuldbekenntnis auf den Altar gelegt wurden, die Schriftlesung auf Französisch, das Fürbittgebet. Codekan Albrecht Knoch hielt die Predigt auf Französisch und auch auf Deutsch, während viele Lieder in zwei Sprachen gesungen wurden: „Großer Gott wir loben Dich“ oder „Damit aus Fremden Freunde werden, kamst Du als Mensch in unsere Zeit“.
Davon konnten die Konfirmandinnen und Konfirmanden etwas spüren; dass Grenzen von Sprache, Kultur und Geschichte vor und durch Gott selbst überwunden sind. Der Dank für die herzliche Aufnahme in der Gemeinde von Thann und Fellering, die insgesamt 600 Gemeindeglieder umfasst, aber auch für die Begleitung der Gruppe durch Ingrid und Jule Weishaupt darf nicht vergessen werden.
Die Konfirmandengruppe mit Pfarrerin Françoise Gehenn und ihrem Mann Jean-Jacques, Pfarrer im Ruhestand, am Baugerüst der Kirche in Fellering, die ebenfalls von Pfarrerin Gehenn betreut wird. Am 28. Oktober 2012 wird dort das 100-jährige Jubiläum gefeiert, bis dahin ist die Kirche aber noch eine Baustelle, an der die Konfirmanden symbolisch mitgearbeitet haben.
Albrecht Knoch
Jahreslosung 2012
Meine Kraft ist in den
Schwachen mächtig.
2. Kor. 12,9
Evangelische Kirchengemeinde Sigmaringen
Karlstr. 24 | 72488 Sigmaringen
Gemeindebüro: 07571 683010
E-Mail:
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.